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Trauma: Eine Zusammenfassung

Mögen alle fühlenden Wesen sich der innewohnenden Heilenergie als einer natürlichen, jederzeit frei verfügbaren Quelle der Kraft bewusst sein.

Was ist Trauma?

Ein ganzheitlicher Ansatz zum Thema Trauma definiert ein solches nicht als ein Ereignis, sondern vielmehr als eine Störung und Überwältigung der Fähigkeit unseres Körpers und Geistes, sich anzupassen, zu gedeihen und aufzublühen.

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Chiron, der verwundete Heiler

Chiron oder auch Cheiron ist eine mythologische Gestalt aus dem alten Griechenland. Sein Name bedeutet übersetzt Hand; denn diese ist es, die zu heilen vermag. Chiron hat die Erscheinungsform eines Zentauren und verkörpert auch einen aufgestiegenen Meisterheiler. Diese Mythe wäre wohl nicht griechisch, wenn sie nicht auch dramatisch wäre.

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Wohlstand und Lebenskraft erblühen lassen

Segnung und Bereinigung des Landes
Herbeirufung von Glück und Gesundheit
Ein Grundstück könnte mehr Frieden und Harmonie vertragen?
Haben Sie vielleicht eine geerbte oder neue Immobilie und hängt noch ein undefinierbares eigenartiges Gefühl im Haus?
Wollen Sie negative Energien eines Ortes befreien und fruchtbare Energien einladen?

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Trauma-Heilung ist kein Sprint

Der Satz „Die Zeit heilt alle Wunden“ trifft auf Traumata leider nicht zu.
Es ist zum Glück bei über 70% von traumatischen Erfahrungen so, dass ein Mensch sich nach ein paar Wochen bis zu einem halben Jahr nach dem Schreckensereignis wieder von selbst reguliert und zu seinem gesunden Gleichgewicht wiederfindet.
Ist diese Regulation nicht von selbst gegeben, dann braucht man mitfühlende und professionelle Unterstützung.

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Woher kommt meine Haltung?

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Die Körperhaltung ist für die Leichtigkeit des Seins von entscheidender Bedeutung. Wer kennt es nicht, dass Schmerzen und Verspannungen uns wie schwere oder verwundete Teile vorkommen; wie Blei, wie Bisse oder wie ein Ziehen in eine Richtung, in die wir gar nicht wollen. Und man gewöhnt sich daran. Es gibt allerdings auch, wie in verschiedensten Kampfkünsten bekannt, eine natürliche Körperhaltung, aus der Kraft entspringt.

Aber wie kommt es dazu, dass wir aus unserem natürlichen anatomischen Bauplan heraus fallen und unser lebender „Kadaver“ sich so anfühlt, wie er sich nun mal jetzt im Moment anfühlt. Im Großen und Ganzen gibt es drei Gründe, warum wir diese jetzige Haltung eingenommen haben. Es folgen bildhaft und leicht anschauliche Beispiele:

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Sucht: Suche und Flucht

In der deutschen Sprache recht passend, kann man sagen, Sucht ist immer eine Suche beziehungsweise eine Flucht. Denn unter der getanen Handlung gibt es tiefere Gründe wie zum Beispiel den Versuch ein Loch, eine Leere zu füllen oder Frust, Trauer oder andere Gefühle zu kompensieren. Auf kurze Zeit betrachtet, gibt die Handlung (oder die Einnahme) einen Schub an Vergnügen oder ein Gefühl der Erleichterung oder auch Kraftgewinn, die Langzeitkonsequenzen sind jedoch ungesund für Körper und Geist.

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Atem ist Lebenskraft

Der Atem ist bei uns Menschen ein banaler und auch genialer Vorgang zugleich. Er ist sowohl Teil des autonomen Nervensystems als auch bewusst steuer- und trainierbar. Autonome Regulationen in uns sind beispielsweise die Verdauung oder der Herzrhythmus. Nun wird es interessant:

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Die SIBAM-Elemente

Durch die hilfreiche „Brille“ des Somatic Experiencing können wir den Menschen in seinen 5 Erfahrungs- bzw. Erlebniskanälen betrachten. Als Therapeut kann dies eine gute Orientierung bieten um zu sehen in welchen Kanälen der Klient sich am ehesten aufhält, befindet und welche er gar nicht benutzt oder ob er in einem Kanal feststeckt. In unserer Erfahrungsdimension als Mensch ist es wohl gut in allen 5 Kanälen gleichermaßen ausgeglichen sein zu können. Traumatisierten (Verletzten, chronisch gestressten) Menschen ist es nicht möglich in allen Kanälen zu sein, meist gibt es einen Mangel in einem Kanal oder mehreren, was ein Hinweis auf eine Dysbalance sein kann. Wo mangelt es? Das mag eine wichtige Information für den Therapeuten sein, doch gilt es eher den Fokus auf die stärkenden und guten gesunden Aspekte zu richten.

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Der posttraumatische Wachstumsprozess

Traumatische oder stresshafte Erlebnisse sind Teil unseres Lebens. Diese werden nie ganz vermieden werden können, auch wenn man sich in der Edukation, Vermittlung und Erziehung darum bemühen sollte, zu klären wie Traumatisierungen zustande kommen können und wie man ihnen entgegenwirkt. Das betrifft auch den Umgang mit Emotionen. Aber Traumatisierungen werden uns leider immer als vorkommender Fakt des Daseins erhalten bleiben. Auch wenn sich das dramatisch anhört (und es wahreinlich auf einer perönlichen Ebene auch so ist), heißt das nicht, dass das Leben nur schrecklich und sinnlos ist. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn wir es schaffen diese Dramatik in unser Leben erfolgreich zu integrieren, dann können wir zu neuer Freiheit und Weisheit gelangen.

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Warum es oft so schwer ist…

Stellen Sie sich einen Hasen auf der Flucht vor. Eine ungeheure (Überlebens-)Energie mobilisiert seinen Körper auf Höchstgeschwindigkeit, um Haken zu schlagen, um davon zu rasen weil ihn sonst der Tod erwischt.
Nun stellen Sie sich vor, dass diese enorme Energie nicht in Form dieses Davonrennens entladen und umgesetzt werden kann als natürliche Reaktion, sondern der Körper würde beispielsweise festgehalten. Das Energiepotential bliebe dann im Organsimus stecken und verursacht Stockungen und Dysregulationen in unserem Nervensystem. So verhält es sich auch beim Säugetier-Menschen. Wird unsere natürliche Reaktion des Nervensystems nicht adäquat abgebaut und entladen (oder voll gespürt und gelebt) in der jeweiligen Sitation um einen Erfolg zu landen, dann entstehen so genannte posttraumatische Belastungsstörungen. Das können Atmungs- oder Verdauungsbeschwerden sein, sowie soziales Unvermögen adäquat zu reagieren um im richtigen und deutlichen Maß Ja oder Nein innerhalb gesunder Grenzen zu vermitteln.