Tipps & Tricks

  • Fragen Sie sich bei allen Dingen, die Sie tun: 1. Wie fördert es mich? 2. Wie fördert es andere?
  • Gehen Sie oft, regelmäßig und gerne zu Fuß. Der Mensch ist ein Geher!
  • Trinken Sie jeden Morgen oder auch bei Unwohlsein und Krankheit eine Tasse heißes Wasser. Dies verhilft dem Organismus sogleich zu Regeneration und mehr Wohlbefinden. In der traditionellen chinesischen Medizin ist heißes Wasser der König der Medizin!
  • Beobachten Sie so gut es geht stets Ihren Atem und/oder Ihren Körper und/oder den Zustand Ihres eigenen Geistes. So behalten Sie gute Kontrolle über Ihre Selbstverantwortung und über Ihre Entscheidungen.
  • Ernähren Sie sich gemäß Ihrer individuellen Verträglichkeit und Neigung. Probieren, beobachten und lernen Sie selbst.
  • Fragen Sie sich stets was Sie gut nährt in jeglicher Hinsicht: Beziehungen, Nahrung, Tätigkeiten, Hobbies, Filme, Bücher, ua.
    Scheuen Sie sich nicht ungesunde Aktivitäten abzulegen und die guten zu fördern!
  • Zu empfehlende Nahrungsergänzungen bekommt man online: Ashwaghanda für kräftige Gesundheit, Triphala zur Verjüngung und Brahmi für das Gehirn und Gedächtnis.
  • Nutzen Sie den Tod und die Vergänglichkeit als Ratgeber. Beispielsweise visualisieren Sie sich selbst am Totenbett: Was würden Sie Ihrem momentanen Ich für Tipps und Hinweise geben, was gut, nützlich und wertvoll war und ist im Leben. Finden Sie 3 bis 5 Hauptthemen um glücklich und ohne Reue zu leben.
  • Aufgrund der Vergänglichkeit und Unbeständigkeit des Daseins ist das Leben kostbar. Finden Sie eine Spiritualität oder Religion oder Methoden, die Sie hingebungsvoll praktizieren können. Erlangen Sie dadurch Befreiung aus der Ernsthaftigkeit des Daseins!
  • Blinken Sie wenn Sie mit dem Auto die Spur und Richtung wechseln.
  • Werfen Sie Müll nicht einfach auf den Boden sondern in einen Mistkübel.

Trauma-Heilung ist kein Quickie

Der Satz „Die Zeit heilt alle Wunden“ trifft auf Traumata leider nicht zu.
Es ist zum Glück bei über 70% von traumatischen Erfahrungen so, dass ein Mensch sich nach ein paar Wochen bis zu einem halben Jahr nach dem Schreckensereignis wieder von selbst reguliert und zu seinem gesunden Gleichgewicht wiederfindet.
Ist diese Regulation nicht von selbst gegeben, dann braucht man mitfühlende und professionelle Unterstützung.
Es gibt Themen, die zu intensiv sind oder zu lange andauerten um sie alleine zu bewältigen; und diese Auswirkungen bleiben dann in unserem Nervensystem gespeichert, solange bis dieses Energiepotential entladen bzw. im System vollständig integriert wird.
Mit anderen Worten geht es um Überlebensenergien, wie beispielsweise Kampf-, Flucht- oder Erstarrungs-Reaktionen sowie Verhaltensmuster des Gefallenwollens als Co-Abhängigkeitsstrategie. Es gibt leider Fälle, da bleiben die natürlichen und gesunden Reaktionen sozusagen hängen, da sie nie ganz zu einem Abschluss gebracht werden können. Die natürliche Heilungsreaktion wird aufgrund der Umstände unterbrochen. Die Energie bleibt förmlich stecken. Es ist so als würde eine Schallplatte hängen bleiben und man erlebt wieder und wieder die selben leidhaften Muster. Trotz mentaler Entscheidung reagiert der eigene Körper sozusagen willkürlich auf bestimmte Situationen.

Warum ist das so? Die Amöbe als Schaubeispiel:

„Trauma-Heilung ist kein Quickie“ weiterlesen

Faszien, Organe und Emotionen

„Faszien“ sind beinahe schon ein Modewort geworden. Wer Sport betreibt oder auch in der Massagetherapie oder Physiotherapie oder jeglichen manuellen Therapieberufen tätig ist und nicht mit dem Wissen von Faszien arbeitet, hat entweder etwas versäumt oder ist nicht aktuell informiert – so scheint es momentan. Nun kauft man sicher gerne Faszien-Rollen und liest in Gesundheits- und Sportmagazinen über die besagten Gewebestrukturen namens Faszien. Es handelt sich also um eine relativ moderne Entdeckung und ein neues Wissen im Anatomiebereich. Wenn man bedenkt, dass der erste internationale Faszienkongress (erst) 2007 in Boston stattgefunden hat, dann merkt man die Aktualität.

„Faszien, Organe und Emotionen“ weiterlesen

Somatic Experiencing – Techniken und Methoden

Somatic Experiencing (SE) ist eine körperorientierte „buttom-up“ Methode um traumatische Erlebnisse und Stresssituationen effektiv zu behandeln und über unsere bisherigen engen Muster über unsere Weltsicht und über die Sicht von uns selbst und unsere Empfindungen und Gefühle hinauszuwachsen, ja all dies neu zu erleben und neu zu entdecken. „Buttop up“ bedeutet, dass hierbei nicht unsere Gedanken, Ideen, Vorhaben und Vorstellungen unser Leben verändern oder heilen können (dieser Aspekt wäre „top down“ und wird natürlich nicht ignoriert und spielt auch eine Rolle!), sondern, dass unsere Biologie, unsere Physiologie, unsere Körperlichkeit und unser Nervensystem dazu in der Lage sind unsere Empfindungen und Erfahrungen neu zu strukturieren und neue Lebenskraft zu finden. Der Körper hat seine eigene Intelligenz, seine natürlichen Rhythmen und seine natürlichen Gaben, sich von Verletzungen (=Traumata) zu heilen. Aber wie funktioniert SE, mit welchen Methoden arbeitet diese von dem biologieaffinen US-Amerikaner Peter A. Levine ins Leben gerufene Traumatherapie?

Der Parasympathikus ist Zuständig für Verdauung, Ruhe, Regeneration, Integration.

„Somatic Experiencing – Techniken und Methoden“ weiterlesen

Somatic Experiencing® – Eine Einführung

Somatic Experiencing ist eine von Peter A. Levine ins Lebens gerufene Art der Traumalösungsmethode. Der US-Amerikaner promovierte in medizinischer Biophysik und Psychologie. Er arbeitete jahrelang in diversen Schmerzzentren, bei der NASA zur Stressbewältigung, sowie auch mit US-Kriegstraumatisierten aus Vietnam und dem Irak. Der Zugang, den er zur Traumabewältigung erarbeitete, ist einer aus der Sicht der Biologie. Viele seiner Erkenntnisse leitete er aus dem Tierreich ab und er fand, dass Tiere in freier Wildbahn keine posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) davontrugen – im Gegensatz zum Menschen – und das, obwohl die Tiere sich in mehr oder minder ständiger Bedrohung und sogar Lebensgefahr befinden. Der Mensch innerhalb seiner „sicheren Zivilisation“ ist da etwas anders und trägt sehr wohl unfallbedingte und entwicklungsbedingte PTBS davon. Eigentlich sind es keine Störungen sondern unabgeschlossene Impulse des Nervensystems. Es ist also vielmehr eine Regulationsschwierigkeit als eine Störung. Steht uns unser Neokortex (das Großhirn) womöglich zur Beseitigung gewisser Belastungen sogar im Wege?

„Somatic Experiencing® – Eine Einführung“ weiterlesen