Wie man tibetische Gebetsfahnen richtig aufhängt

Im Tibetischen werden die Gebetsfahnen mit Lungta bezeichnet, was eigentlich Windpferd bedeutet. Warum das so heißt, wird im Laufe dieses Texts geklärt.

Gebetsfahnen im heutigen Westen: Oft sieht man die hübschen und bunten Gebetsfahnen heutzutage nicht nur auf den Berggipfeln im Himalayagebirge, sondern selbst auf diversen Balkonen oder in Gärten im schönen Wien oder anderen westlichen Städten. Wahrscheinlich ist nicht jeder, der solche Fahnen bei sich Zuhause montiert, ein praktizierender Buddhist. Das macht nichts; allerdings sind ein paar Dinge zu dem Thema gut zu wissen.

Zur Symbolik und den Farben: Die Gebetsfahnen gibt es in den traditionellen Farben, die die 5 Elemente in dieser Kultur wiederspiegeln und somit gereinigt und ins Gleichgewicht gebracht werden sollen: Grün (Wind, Luft, Bewegung, Aktivität), Gelb (Erde, Verdienst, Fülle, Reichtum, Vermehrung, Qualität), Blau (Raum, Weite, Offenheit, der Geist), Rot (Feuer, Wärme, Transformation, Blut, Magnetismus, die Rede) und Weiß (Wasser, Reinigung, Heilung, der Körper). Auf den Gebetsfahnen sind positive Wunschgebete geschrieben und verschiedene Buddhas abgebildet, männlich oder weiblich, die die verschiedenen heilsamen erleuchteten Qualitäten repräsentieren, wie beispielsweise Intelligenz, Liebe, Tatkraft, Schutz, Heilung, Langlebigkeit und vieles weitere mehr.

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