Kontakt

Kontaktdaten:

  • Name:       Mag. phil. Wolfgang Schulz
  • Beruf:        Sozial- und Kulturanthropologe, Heilmasseur, Humanenergetiker, Somatic Experiencing Practitioner
  • Adresse:    Fasangartengasse 23/6, 1130 Wien, Austria
  • >>>Standort der Praxis<<<
  • Telefon:     +43 664 63 84 408
  • Email:         praxis[at]wolfgangschulz.at
  • Informationen zu E-Commerce und Mediengesetz (WKO)
  • Termine individuell und auch am Wochenende möglich
  • Ruhige, persönliche Atmosphäre

Wie es dazu kam:

Durch meine Studienzeit an der Sozial- und Kulturanthropologie (Sozialwissenschaften Wien) kam ich allmählich in Kontakt mit dem Buddha-Dharma.

Zuerst war ich durch die spirituell-erdigen und ökologischen Zugänge des Schamanismus (Naturreligionen) fasziniert und schrieb darüber meine Diplomarbeit. In den Sozialwissenschaften gilt der Schamanismus als der Ursprung der Religionen; damals hatten die dazugehörigen Praktiken die Sicherung des Überlebens und des Fortbestandes in der Natur zum Ziel: Die Ernte, das Jagdglück oder die Fruchtbarkeit sollten positiv beinflusst werden durch das Kommunizieren und In-Kontakt-treten mit bestimmten übergeordneten spirituellen Wesenheiten.

In weiterer Folge verschlug es mich dann jedoch zum Vajrayana-Buddhismus, einer authentischen tibetischen Übertragungslinie. Diese spirituelle Tradition bietet genügend Tools um negative Muster in Positives zu verwandeln und hat die Befreiung zum Ziel. Befreit werden sollen die negativen Kräfte der eigenen Geistesgifte (Anhaftungen, Trübungen, sowie Emotionen wie Hass, Gier und Konfusion, uvam.)

Durch etliche eigene Themen in meiner Entwicklung wurde ich dazu gebracht, mich mit verschiedenen Heilkünsten zu befassen.

Tradition bedeutet nicht die Asche anzubeten, sondern das Feuer weiter zu geben.


Spiritualität im Alltag

Ngakpas (männlich) und Ngakmos (weiblich) sind Mantra-benutzende Haushälter der sog. Weißen Sangha. Und obwohl sie ordiniert sind, sind sie nicht an dieselben Verpflichtungen gebunden wie die monastischen Gelübde oder die Vinaya der Roten Sangha. Es erfordert jedoch nicht weniger Verpflichtungen von den Praktizierenden, als in der klösterlichen Tradition.

Die Lehren des Inneren Tantras und der Praxisstil der Weißen Sangha (gökar changlode) sind besonders für Leute interessant, die den tibetischen Buddhismus mit dem normalen Familienleben in der modernen Welt zu integrieren versuchen.

Die spirituellen Aufgaben der Ngakpas waren mit ihrem Leben in den Dorfgemeinschaften verknüpft. So mussten Ngakpas neben dem Ausführen der gängigen Pujas und tantrischen Ritualen, vor allem auch die Praktiken der Weissagung (Mo & Tra), astrologischen Berechnung, Heilrituale wie auch verschiedene exorzistische Rituale beherrschen. Für die Begleitung der verschiedenen Lebensabschnitte – Geburt, Heirat und Bestattung – wurden die Ngakpas aufgrund ihrer Ritualkunde eingeladen oder wurden bei schwierigen Entscheidungen um eine Weissagung gebeten. Ihre Fähigkeit, mit den Naturwesen zu kommunizieren, war im alten Tibet mit seiner Land- und Viehwirtschaft besonders bedeutsam. Für Heilrituale, bei denen es um die Rückholung von Anteilen der Geistaspekte, Vitalseele, zum Erwecken des Lungta – des Windpferdes – ging, kam den Ngakpas und Ngakmos große Bedeutung zu.


Chronik:

  • Seit 2013: Therapeutisch tätig in eigener Praxis in Wien
  • 2014 – 2017 Weiterbildung in der Traumalösungsmethode Somatic Experiencing® nach Peter A. Levine am ‚Institut für Neurotracking‘
  • 2012 – 2013 Ausbildung zum staatlich geprüften Heilmasseur an der Manus Massageschule
  • 2006 – 2012 Studium am ‚Institut für Kultur- und Sozialanthropologie‘, an der Fakultät für Sozialwissenschaften an der Universität Wien. Schwerpunkte auf Ethnomedizin und Religions- und Bewusstseinsforschung: Diplomarbeit über „Heilungsmethoden und Weltbilder des Nepali Schamanismus“. Forschungen bei den Himalayaschamanen
  • 2003 – 2005 Ausbildung zum staatlich geprüften Medizinischen Masseur an der ‚Hildegard von Bingen Schule‘
  • 2003 Dienst an der Waffe fürs Vaterland als Wache und Wachkommandant – Keine besonderen Vorkommnisse
  • 2002 Matura
  • Geboren 1984

Stufen – von Hermann Hesse

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen;
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden,
Wohlan denn Herz, nimm Abschied und gesunde!


Disclaimer:

Jeder Mensch entscheidet und handelt in seinem Leben auf eigene Verantwortung. Ein Yogi leistet keine diagnostischen Tätigkeiten in Hinblick auf psychische oder körperliche Erkrankungen, die in den Tätigkeitsbereich von ÄrztInnen oder PsychotherapeutInnen etc. fallen. Es handelt sich um diverse spirituelle Methoden gemäß einer kulturellen Tradition zur Selbsthilfe. Ihre Entwicklung geschieht im Rahmen Ihrer eigenen Bereitschaft.

Ablauf von Sitzungen vor Ort: In der ersten Sitzung erolgen meistens: Klärung des Anliegens, der Erwartungen und Ziele und Erarbeitung erster Erkenntnisse und Resultate. Der Selbst-Heilprozess orientiert sich an der Klärung Ihrer individuellen Bedürfnisse, Erwartungen und Ziele. Veränderungsprozesse sind jedoch sehr individuell, bei großen Anliegen braucht es oft Beständigkeit und eine gewisse Zeit damit Einsichten stabilisiert werden und Zweifel geklärt werden können. Dies geht oft einher mit Gefühlen der aufsteigenden Freude und Tatkraft.

Sie entscheiden nach jeder Sitzung frei, ob und wie Sie weitermachen möchten. Rhythmus und Dauer der Sitzungen können individuell nach Bedarf bestimmt werden.

Jegliche Termini wie zum Beispiel „Heilkunst“ sind im Sinne der alten Heilsysteme wie der tibetischen Medizin als ein Resultat von Geistestrübungen zu verstehen, daher setzt die Arbeit eines traditionellen Heilers in diesem Bereich an. Diese Vorgangsweise unterscheidet sich grundsätzlich von der modernen Medizin und ist daher mit den Begriffen wie Krankheit, Heilen, Beschwerden, Diagnostik etc. nicht zu vergleichen. In den alten Heilsystemen ist der Heiler in erster Linie ein Yogi, der erst durch die eigene Selbsterkenntnis (Selbst-Heilung) andere Wesen auf dem Weg der Selbstheilung anweisen kann. Somit sind Heiler in erster Linie Lehrer und auch als solche zu verstehen. Den Lernprozess beschreitet der Hilfesuchende selber und kann im besten Fall von einer Person mit Erfahrung unterstützt werden. Die Verantwortung für das eigen Handeln übernimmt dabei jede Person selbst.