Traumalösung

Anwendungsgebiete:

  • Innere Ressourcen finden für Freude und Stabilität im Leben
  • Glücksfähigkeit steigern
  • Negative Muster und Gefühle erkennen und transformieren
  • Körperliche und emotionale Traumatabehandlung
  • Soziopathien, Ängste, Stress, Schlafstörungen transformieren
  • Familienthemen und Ahnenverstrickungen lösen

Warum sind Tiere in freier Wildbahn kaum traumatisiert, obwohl sie tagtäglich mit lebensbedrohlichen Situationen konfrontiert sind? Warum sind Menschen in zivilisierten Gesellschaften traumatisiert, gestresst, unsicher, blockiert? Tiere haben einen natürlichen Zugang ihre (Über-)Lebensenergie erfolgreich zu integrieren. Das menschliche Gehirn muss erst diesen Zugang wiederentdecken, die Kraft und Kompetenz einkörpern lernen, kurz gesagt, seine drei Anteile kohärent zu nutzen, zu „verschalten“:

1.) Das Reptilienstammhirn: Unsere körperlichen Funktionen und Vitalität.

2.) Das Limbische System: Unsere Emotionen (haben auch bereits Säugetiere).

3.) Der Neokortex: Unser Großhirn, unsere Rationalität, unser Denken, unsere Kategorien und Schubladen.

Die Lebenskraft. Bild von Henrik Sachse von Wikipedia, Eintrag: „Baum“.

Der Spruch „Die Zeit heilt alle Wunden.“ trifft auf Traumata leider nicht zu. Es sind stresshafte oder schreckliche negative Eindrücke, sowie Wunden und Verletzungen, die sich in unserem Nervensystem abspeichern. Etwas bleibt in uns stecken und wir können uns nicht alleine befreien. Etwas in unserem Leben wiederholt sich zwar aus einem Befreiungsimpuls heraus, kann aber nicht richtig entladen, zu Ende gebracht oder integriert werden. Das eigene Erleben von sich selbst und der Welt ist nicht etwa eine lebenslange Freiheitsstrafe oder in Stein gemeißelt, es kann transformiert und in Begleitung einer neutralen, mitfühlenden Person gelöst werden.

Auf mythologischer Ebene betrachtet, ist es die Medusa, die uns durch Schreck und Furcht zu Stein erstarren lässt. Das Wort „Angst“ kommt von „Enge“. Etwas – durch Schock oder chronische Belastung hervorgerufenes – in uns „friert ein“, wird fest, bleibt stecken und hängen – wir sind also über ein Thema noch nicht hinweg. Es kann glücklicherweise gelernt werden sich selbst (das eigene Nervensystem) zu regulieren um traumatische, stresshafte Erlebnisse zu überwinden und den Sieg über die Angst und den Schrecken davonzutragen. Alte, blockierende und lähmende Muster hinter sich lassen zu können und neue konstruktive Wege zu erforschen – eine der schönsten Erfahrungen des Menschseins – Der posttraumatische Wachstumsprozess.

Die selbstermächtigte Lebenskraft. Entspannt und wachsam zugleich. Tigerfoto von Jutta Kirchner. Danke!


Ich bin KEIN Psychotherapeut oder Arzt. Diese Methode der Traumalösung stellt keine Diagnose und Behandlung im schulmedizinischen oder psychotherapeutischen Sinne dar. Sie ersetzt keinen Arzt. Ich stütze mich hierbei auf die Weiterbildung der Methode namens Somatic Experiencing®, die von dem US-amerikanischen Traumaforscher und Biologen Peter A. Levine ins Leben gerufen wurde. Möge diese Methode möglichst vielen Wesen Nutzen und Freude bringen!